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	<title>World Security</title>
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	<description>Analysen und Berichte über Globale Sicherheitsrisiken</description>
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		<title>World Security</title>
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		<title>Drei tote Seeleute auf deutschem Frachter</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 22:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mrmoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Piraterie]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim missglückten Befreiungsversuch des entführten Bremer Frachters "Beluga Nomination" hat es in der vergangenen Wochen offenbar mehr Todesopfer gegeben als bisher bekannt.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=globalsecurity.wordpress.com&amp;blog=8584671&amp;post=164&amp;subd=globalsecurity&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Beim missglückten Befreiungsversuch des entführten Bremer Frachters &#8222;Beluga Nomination&#8220; hat es in der vergangenen Wochen offenbar mehr Todesopfer gegeben als bisher bekannt.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://globalsecurity.files.wordpress.com/2011/02/beluganomination100_v-grossgalerie16x9.jpg"><img class="size-full wp-image-165 aligncenter" title="beluganomination100_v-grossgalerie16x9" src="http://globalsecurity.files.wordpress.com/2011/02/beluganomination100_v-grossgalerie16x9.jpg?w=380&#038;h=213" alt="" width="380" height="213" /></a></p>
<p>Der vermisste Leitende Ingenieur sei offenbar ertrunken, nachdem er durch einen Sprung über Bord zu fliehen versucht hatte, sagte die Reederei Beluga in Bremen dem &#8222;Weser-Kurier&#8220;. Zwei andere Besatzungsmitglieder seien später von den Piraten erschossen worden &#8211; aus Rache nach dem missglückten Befreiungsversuch, bei dem ein Pirat getötet worden war.</p>
<p>In den Schusswechsel mit den Piraten waren ein Schiff der Küstenwache der Seychellen und ein dänisches Kriegsschiff verwickelt, die zwei weitere geflüchtete Besatzungsmitglieder retten konnten. Über die genauen Abläufe gibt es nur unklare Angaben. Zunächst hatte es geheißen, vier Seeleute hätten die Gelegenheit zur Flucht genutzt.</p>
<p><strong>Schiff ankert vor Harardhere</strong></p>
<p>Inzwischen ankert das entführte Schiff, das unter der Flagge von Antigua und Barbuda fährt, vor dem Ort Harardhere in Somalia. Den verbliebenen sieben Besatzungsmitgliedern gehe es den Umständen entsprechend gut, sagte Niels Stolberg, Chef der Beluga-Reederei. Eine konkrete Lösegeldforderung gebe es noch nicht.</p>
<p>Die Reederei hatte NATO, EU und Seychellen nach den Vorfällen schwere Vorwürfe gemacht: &#8222;Wir sind der Überzeugung, dass der tragische Tod einer unserer Kollegen hätte verhindert werden können, wenn es nur ein professionelles, koordiniertes, abgestimmtes Vorgehen seitens der Einsatzkräfte vor Ort gegeben hätte&#8220;. Stolberg hatte erklärt, er habe erst aus einer Pressemitteilung der NATO erfahren, dass es ein Feuergefecht gegeben habe.</p>
<p>Die Mannschaft der &#8222;Beluga Nomination&#8220; hatte sich beim Auftauchen der Piraten zunächst in einem Schutzraum an Bord geflüchtet. Nach zweineinhalb Tagen gelang es den Piraten aber, sich Zutritt zu verschaffen. In dieser Zeit war der &#8222;Beluga Nomination&#8220; niemand zur Hilfe gekommen.</p>
<p><span id="more-164"></span>aus Tagesschau.de vom 5.2.2011</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/globalsecurity.wordpress.com/164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/globalsecurity.wordpress.com/164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/globalsecurity.wordpress.com/164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/globalsecurity.wordpress.com/164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/globalsecurity.wordpress.com/164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/globalsecurity.wordpress.com/164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/globalsecurity.wordpress.com/164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/globalsecurity.wordpress.com/164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/globalsecurity.wordpress.com/164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/globalsecurity.wordpress.com/164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/globalsecurity.wordpress.com/164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/globalsecurity.wordpress.com/164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/globalsecurity.wordpress.com/164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/globalsecurity.wordpress.com/164/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=globalsecurity.wordpress.com&amp;blog=8584671&amp;post=164&amp;subd=globalsecurity&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wie Deutschland sich den Islamisten annähert</title>
		<link>http://globalsecurity.wordpress.com/2011/02/04/wie-deutschland-sich-den-islamisten-annahert/</link>
		<comments>http://globalsecurity.wordpress.com/2011/02/04/wie-deutschland-sich-den-islamisten-annahert/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 15:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mrmoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Global Security]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem absehbaren Ende der Mubarak-Ära werden die Muslimbrüder in Ägypten vermutlich eine wichtige Rolle spielen. Offiziell hält die Bundesregierung Abstand zu den Islamisten - doch über indirekte Kanäle spricht sie schon mit ihnen.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=globalsecurity.wordpress.com&amp;blog=8584671&amp;post=156&amp;subd=globalsecurity&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin &#8211; Es ist eine heikle Mission für die deutsche Diplomatie: Offiziell will keine westliche Regierung mit islamischen Fundamentalisten in Verbindung gebracht werden &#8211; erst Recht nicht mit der ägyptischen Muslimbruderschaft. Andererseits weiß im Auswärtigen Amt jeder, dass die Bundesregierung mit allen politischen Akteuren reden muss, wenn sie den Prozess der Demokratisierung in Ägypten unterstützen und den deutschen Einfluss wahren will.</p>
<p>Zumal kaum jemand Zweifel daran hegt, dass die Islamisten an Bedeutung gewinnen werden, wenn Präsident Mubarak abtritt.</p>
<p>Offiziell sind die Muslimbrüder in Ägypten verboten. Inoffiziell aber duldete das Regime in den vergangenen Jahren die politische Bewegung, die sich 1928 mit dem Ziel gegründet hat, die Gesellschaft zu islamisieren. In der ägyptischen Bevölkerung genießen die Brüder großen Rückhalt. Sie sorgen für soziale Dienstleistungen wie Krankenhäuser oder Schulen. Der Westen dagegen fürchtete über Jahre nichts mehr als ein Erstarken der Islamisten &#8211; und stützte nicht zuletzt deshalb die autoritäre Herrschaft Husni Mubaraks.</p>
<p>Doch mit dem Aufstand in der arabischen Welt hat eine neue Ära begonnen &#8211; auch für die deutsche Außenpolitik.</p>
<p><a href="http://globalsecurity.files.wordpress.com/2011/02/image-177054-galleryv9-wqjj1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-158" title="EGYPT-POLITICS-UNREST" src="http://globalsecurity.files.wordpress.com/2011/02/image-177054-galleryv9-wqjj1.jpg?w=380&#038;h=253" alt="" width="380" height="253" /></a></p>
<p>Offiziell gibt niemand zu, dass die deutsche Regierung Gespräche mit den Islamisten führt. Voraussetzung für einen Dialog sei die Einschätzung, dass die Gesprächspartner ein aufrichtiges Interesse an einer demokratischen und freiheitlichen Entwicklung hätten, heißt es aus dem Auswärtigen Amt.</p>
<p>Hinter vorgehaltener Hand aber bestätigen Berliner Regierungskreise, dass es durchaus Kontakte zu den Muslimbrüdern gibt &#8211; wenn auch nur zu gemäßigten Kräften.</p>
<p><strong>Kontakt über inoffizielle Kanäle</strong></p>
<p>Öffentliche Gespräche zwischen hochrangigen Diplomaten und islamischen Fundamentalisten sind undenkbar. Doch inoffizielle Kanäle, auf denen deutsche Diplomaten die Muslimbrüder erreichen können, gibt es reichlich.</p>
<p>Gleich vier parteinahe politische Stiftungen aus Deutschland unterhalten seit vielen Jahren Büros in Kairo &#8211; und gelten dort als exzellent verdrahtet. Eine weitere Stiftung ist mit einem Büro im nahen Westjordanland präsent. Zwar will auch bei den Stiftungen niemand offiziell bestätigen, Gespräche zwischen deutschen Regierungsmitgliedern und Islamisten vermittelt zu haben. Doch dass parteinahe Stiftungen bei Kontaktanbahnungen eine wichtige Rolle spielen, ist im politischen Berlin ein offenes Geheimnis.</p>
<p>&#8222;Stiftungen sind immer auch Förderer von politischen Dialogen&#8220;, sagt Ronald Meinardus, der das Regionalbüro der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung in Kairo leitet und für die gesamte arabische Welt zuständig ist. &#8222;Andere Parteien nutzen diese Möglichkeit und wir natürlich auch.&#8220; Als Stiftung könne man Kontakte pflegen, die der Regierung versperrt seien. &#8222;Wir sind da wesentlich flexibler und freier als die offizielle Diplomatie&#8220;, gibt Meinardus zu.</p>
<p>Diese Freiheiten haben sich deutsche Regierungen in der Geschichte immer wieder zunutze gemacht, entweder um in Krisengebieten Kontakte zu Gruppen herzustellen, mit denen ein offizieller Dialog nicht möglich war, oder um Entwicklungen in ihrem Sinne zu beeinflussen. So spielten deutsche Stiftungen bei Demokratisierungsprozessen in lateinamerikanischen Ländern eine bedeutende Rolle, etwa bei der Ablösung der Militärdiktatur in Chile 1988. Auch als in den siebziger Jahren die Diktaturen in Spanien und Portugal fielen, nutzten die Stiftungen ihre Beziehungen, um zwischen verschiedenen Kräften zu vermitteln und die politische Entwicklung im deutschen Sinne zu beeinflussen.</p>
<p><strong>Die Welt beneidet Deutschland um seine heimlichen Diplomaten</strong></p>
<p>Politiker aus befreundeten Staaten beneiden die Bundesrepublik deshalb um das feine Netzwerk, dass ihre Stiftungen in aller Welt knüpfen. Kein anderes Land verfügt über vergleichbare Institutionen. Die Bundesregierung weiß, was sie an ihren inoffiziellen Botschaftern hat, und fördert die internationale Arbeit der Stiftungen seit 1962 finanziell.</p>
<p>Nach Belieben handeln können Stiftungen allerdings nicht. Sie müssen sich an das geltende Recht in dem jeweiligen Land halten und sind ihrer weltanschaulichen Ausrichtung verpflichtet. &#8222;Als Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit arbeiten wir ausschließlich mit liberalen Partnern zusammen&#8220;, sagt Ronald Meinardus aus Kairo. &#8222;Außerdem respektieren wir natürlich, dass die Muslimbruderschaft in Ägypten als Partei nicht zugelassen ist.&#8220;</p>
<p>Unterhalb der Partnerschaftsebene allerdings ist einiges möglich. &#8222;Es gibt viele unterschiedliche Berührungspunkte und Zugänge&#8220;, sagt Meinardus. &#8222;Das sind dann aber keine Fototermine für die Presse.&#8220;</p>
<p>Dialog ja. Kooperation oder Partnerschaft nein &#8211; diese Linie verfolgen auch die anderen Stiftungen, die in Ägypten aktiv sind.</p>
<p>&#8222;Natürlich kooperieren wir nicht mit dem islamistischen Spektrum&#8220;, sagt Andreas Jacobs, Büroleiter der Konrad-Adenauer-Stiftung, die der CDU nahesteht. Wenn Muslimbrüder an Veranstaltungen der Stiftung teilgenommen hätten, dann nur in ihrer Funktion als Parlamentarier oder als Vertreter lokaler Institutionen. &#8222;In solchen Fällen balancieren wir diese Leute aus, indem wir auch säkulare Vertreter auf unsere Podien einladen&#8220;, sagt Jacobs.</p>
<p><strong>Zum Tee bei den Muslimbrüdern</strong></p>
<p>Inoffizielle Kontakte herzustellen, sei dagegen nicht besonders schwer, berichtet der Büroleiter. &#8222;Jeder, der sich für die Muslimbrüder interessiert, kann in ihr Hauptquartier gehen und wird dort zum Tee eingeladen.&#8220; Konkreter will er nicht werden.</p>
<p>Auch Felix Eikenberg von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung räumt inoffizielle Kontakte zu den Muslimbrüdern ein. Zu offiziellen Veranstaltungen habe man die Vertreter der Bewegung nicht einladen können, weil das Regime das niemals zugelassen hätte. &#8222;Außerdem wollen wir uns natürlich nicht vor deren Karren spannen lassen&#8220;, sagt Eikenberg.</p>
<p>Dass der Dialog mit den islamischen Kräften wichtig ist &#8211; darin sind sich alle Stiftungsrepräsentanten einig. &#8222;Es wäre keine kluge Haltung, die Muslimbruderschaft in Ägypten vom Dialog auszuschließen&#8220;, sagt Ronald Meinardus von der Naumann-Stiftung. &#8222;Persönlich bin ich der Meinung, dass es ganz wichtig ist, mit diesen Menschen zu sprechen.&#8220;</p>
<p><span id="more-156"></span>von Andreas Niesmann aus Spiegel Online 04.02.2011</p>
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	</item>
		<item>
		<title>USA und Europa bewaffnen die Welt</title>
		<link>http://globalsecurity.wordpress.com/2010/09/13/usa-und-europa-bewaffnen-die-welt/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 22:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mrmoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Der globale Rüstungsmarkt boomt mehr denn je - nun wollen die USA Waffen im Wert von 60 Milliarden Dollar an Saudi-Arabien liefern. Weil Ausfuhrschranken fallen und ihre Heimatregierungen sparen, setzen Hersteller wie Lockheed, BAE oder EADS auf den Export - und liefern verstärkt in Schwellenländer.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=globalsecurity.wordpress.com&amp;blog=8584671&amp;post=130&amp;subd=globalsecurity&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste"><span style="font-family:verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif;line-height:18px;font-size:12px;"></p>
<p style="line-height:18px;">Hamburg &#8211; Es ist ein Deal, der für Aufsehen sorgt: Saudi-Arabien will von den USA Waffen <span class="spTextlinkInt">im Wert von bis zu 60 Milliarden Dollar kaufen</span>. Vor allem F-15-Kampfjets und Hubschrauber stehen auf der Will-ich-haben-Liste des Königs in Riad. Zwar muss der US-Kongress dem Rüstungsgeschäft noch zustimmen. Aber ein Veto der Abgeordneten gilt als unwahrscheinlich.</p>
<p style="line-height:18px;">
<div class="spMInline" style="float:right;"><a style="color:#990000;text-decoration:none;" href="http://adserv.quality-channel.de/RealMedia/ads/click_nx.ads/www.spiegel.de/wirtschaft/artikel/1967738519@Sub1,Sub2,Top1,Top2,TopRight,Left,Right,Right1,Right2,Right3,Right4,Right5,Middle,Middle1,Middle2,Middle3,Bottom,Bottom1,Bottom2,Bottom3,Position1,Position2,x01,x02,x03,x04,x05,x06,x07,x08,x09,x10,x11,x12,x20,x21,x22,x23,x70,VMiddle2,VMiddle,VRight,Spezial!Middle2" target="_blank"></a></div>
<p>Die US-Lieferung an Saudi-Arabien wäre einer der größten Waffendeals überhaupt. Damit wird 20 Jahre nach Ende des Kalten Krieges einmal mehr klar: Die Hoffnung vieler Pazifisten auf einen Bedeutungsverlust der Panzer- und Pistolenproduzenten wird auf absehbare Zeit ein Wunsch bleiben. Vielmehr sorgen die Bedrohung durch den internationalen Terrorismus, wachsende Computerkriminalität und Großkonflikte wie im Irak oder in Afghanistan dafür, dass die Branche mehr boomt denn je.</p>
<p style="line-height:18px;">
<p style="line-height:18px;">Nach Berechnungen des Stockholmer Instituts für Friedensforschung Sipri verkauften die 100 größten Hersteller 2008 weltweit Kriegsmaterial im Wert von 385 Milliarden Dollar. Das war ein Plus von elf Prozent gegenüber 2007. Zum Vergleich: Die gesamte Entwicklungshilfe aller OECD-Staaten lag 2008 bei rund 120 Milliarden Euro &#8211; also weniger als einem Drittel des Betrages für Waffen und Co.</p>
<p style="line-height:18px;text-align:center;"><img class="aligncenter" title="Drohne" src="http://www.spiegel.de/images/image-130072-galleryV9-ktug.jpg" alt="" width="510" height="346" /></p>
<p style="line-height:18px;"><strong>BAE Systems ist Weltmarktführer</strong></p>
<p style="line-height:18px;">Es sind vor allem Konzerne aus den USA und Westeuropa, die den globalen Rüstungsmarkt dominieren &#8211; auch das zeigen die Sipri-Zahlen. Von den 100 größten Branchenvertretern haben 44 ihren Firmensitz in den USA. Diese Unternehmen vertreten 60 Prozent des gesamten Umsatzes. Immerhin 34 Firmen kommen aus Westeuropa. Sie stehen für 32 Prozent aller globalen Geschäfte.</p>
<p style="line-height:18px;">Noch immer sind die USA nicht nur der größte Rüstungshersteller, sondern auch der wichtigste Militärmarkt überhaupt. Rechnet man die Kosten für die Einsätze in Afghanistan und im Irak mit, umfasst der entsprechende Haushalt der Welt-Waffenmacht in diesem Jahr mehr als 700 Milliarden Dollar. Diese Summe ist höher als alle Militäretats der EU-Staaten und von China zusammen.</p>
<p style="line-height:18px;">Auch weil der Konzern in den USA so gute Geschäfte macht, ist der britische Hersteller BAE Systems  inzwischen der größte Waffenproduzent der Welt &#8211; noch vor den US-Konkurrenten Lockheed Martin und Boeing. Die Firma setzt pro Jahr fast 34 Milliarden Dollar um. Unter anderem hat sie Panzer, atomgetriebene U-Boote, Sprengköpfe und allerlei Aufklärungstechnologien im Angebot. Derzeit bastelt der Weltmarktführer an einem düsengetriebenen Kampfflugzeug, das ohne Piloten auskommen soll.</p>
<p style="line-height:18px;"><strong>35-Milliarden-Dollar-Deal in den USA</strong></p>
<p style="line-height:18px;">Angesichts immenser Entwicklungskosten kooperiert BAE Systems bei vielen Projekten mit der Konkurrenz. So ist beim Eurofighter, einem der wichtigsten europäischen Militärprojekte, auch der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS dabei. Die Mutterfirma von Airbus hat sich im Rüstungsgeschäft weltweit auf Rang sieben vorgearbeitet und erwirtschaftet inzwischen rund jeden vierten Euro in diesem Bereich.</p>
<p style="line-height:18px;">Und der Konzern, der bereits heute der wichtigste Lieferant der europäischen Streitkräfte ist, will weiter aufrüsten. Vor allem strebt EADS eine stärkere Präsenz in den USA an. Hier sollen die Umsätze von derzeit rund einer Milliarde Dollar pro Jahr auf zehn Milliarden Dollar 2020 steigen.</p>
<p style="line-height:18px;">Größter Hoffnungswert: das Projekt für die Tankflugzeuge des US-Militärs. Der mögliche 35-Milliarden-Dollar-Deal zeigt aber auch, wie national die Rüstungsindustrie noch immer geprägt ist. 2008 hatte EADS zusammen mit dem US-Anbieter Northrop Grumman die Ausschreibung gewonnen. Doch der unterlegene Rivale Boeing setzte vor dem US-Kongress ein erneutes Vergabeverfahren durch. Der Ausgang der noch laufenden Runde ist offen.</p>
<p style="line-height:18px;"><strong>Viele Wehretats schrumpfen</strong></p>
<p style="line-height:18px;">Im Zweifel für den Heimatmarkt: Die Verteidigungsministerien vergeben Aufträge besonders gerne an Firmen aus dem eigenen Land, da die Rüstungskonzerne Technologien herstellen, die für die staatliche Sicherheit relevant sind. Außerdem sichern die Konzerne zum Teil Zehntausende Arbeitsplätze. Traditionell pflegen die Regierungen mit den Unternehmen enge Verbindungen.</p>
<p style="line-height:18px;">Europa verhält sich dabei nicht anders als die USA. So beauftragten mehrere Staaten Airbus lieber mit der Neuentwicklung des Militärtransporters A400M, statt einen bereits am Markt erprobten Flieger im außereuropäischen Ausland zu kaufen. Bisher liefert der A400M vor allem Nachrichten aus der Abteilung &#8222;Pleiten, Pech und Pannen&#8220;.</p>
<p style="line-height:18px;">Und doch: Bei aller nationalen Fokussierung der Rüstungsindustrie zeichnet sich ein Trend ab, den auch der Deal zwischen den USA und Saudi-Arabien unterstreicht. Weil die Regierungen Ausfuhrkontrollen weniger rigide handhaben, setzen die Hersteller immer stärker auf den Export. Das hat vor allem damit zu tun, dass die Wachstumschancen in den Industrieländern eher trübe sind.</p>
<p style="line-height:18px;">Die Finanzkrise hat die meisten Staatshaushalte ruiniert. In Europa schrumpfen die Wehretats zumeist. Und auch die US-Regierung will die Militärausgaben einfrieren. Ganz andere Wachstumsphantasien wecken da die Schwellenländer. So will Brasilien seine Rüstungsausgaben in diesem Jahr um 25 Prozent erhöhen, Indien sogar um ein Drittel.</p>
<p style="line-height:18px;"><strong>Deutschland verdoppelt Exporte</strong></p>
<p style="line-height:18px;">
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<p>Auch deutsche Hersteller wie Rheinmetall und Krauss-Maffei folgen dem Beispiel viele deutscher Konzerne und erschließen neue Märkte fernab der Heimat. Zwar befinden sich unter den Top-100-Rüstungskonzernen der Welt nur fünf hiesige Anbieter. Und die Platzierungen von Rheinmetall (29), Krauss-Maffei (42), ThyssenKrupp (49), Diehl (64) und MTU Aero (79) verdienen höchstens das Attribut &#8222;Unter ferner liefen&#8220;.</p>
<p style="line-height:18px;">
<p style="line-height:18px;">Trotzdem ist Deutschland nach den USA und Russland der drittgrößte Waffenexporteur der Welt. Es gibt sogar Anzeichen für einen regelrechten Boom: In den vergangenen fünf Jahren haben sich die deutschen Ausfuhren verdoppelt. Ihr Wert summierte sich von 2005 bis 2009 nach Berechnungen des Forschungsinstituts Sipri auf gut zwölf Milliarden Dollar.</p>
<p style="line-height:18px;">Beliebt waren vor allem U-Boote &#8222;made in Germany&#8220;. Allerdings gehörte in den vergangenen Jahren auch der Fastpleitestaat Griechenland zu den Hauptabnehmern deutscher Unterwassertechnologie. Es sieht also so aus, als müssten die schwarz-rot-goldenen Waffenlobbyisten bald nach neuen Kunden Ausschau halten.</p>
<p style="line-height:18px;">Aus Spiegel Online von <em>Sven Böll vom 14.09.2010</em></p>
<p></span></div>
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		<title>Deutscher Stolz oder rechte Ideologie?</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 21:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mrmoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch im Ausland fällt auf, dass derzeit in Deutschland etwas brodelt. So sieht der Korrespondent der New York Times wohlmeinend, dass die deutsche Identität, die lange geruht haben, wieder erwacht. 20 Jahre nach der Wiedervereinigung sei man in Deutschland zu einem Selbstverständnis gekommen, das die Nachkriegsgeneration niemals für möglich gehalten habe. In Deutschland würde man vermehrt deutschen Pop hören, die Menschen würden Deutschland erkunden, die Bundeswehr werde reformiert, Deutschlands Wirtschaft boome und deutsche Interessen würden machtpolitisch durchgesetzte werden. Der deutsche Stolz sei nie verschwunden, er habe nur wie Dornröschen seit der Nazi-Katastrophe geschlafen und würde nun wieder erwachen. Eine solche Sicht von außen wird vielen gefallen, die eine Schlussstrich setzen wollen und wieder an die rechte Geschichte Deutschlands anschließen wollen, die nur durch einen Betriebsunfall gestört, aber nicht wirklich beeinträchtigt wurde.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=globalsecurity.wordpress.com&amp;blog=8584671&amp;post=108&amp;subd=globalsecurity&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei uns köchelt die dank Sarrazin und Steinbach aufgewärmte Diskussion vor sich hin, Mann oder Frau müsse doch mal sagen können, was zugleich ein Tabu inszeniert und es im Namen der Meinungsfreiheit einreißt. Es geht darum, rechter Ideologie die Bahn die Bahn zu bereiten und die deutsche Geschichte abzuschütteln, d.h. das, was man bislang versucht hatte, daraus zu lernen, wozu beispielsweise gehört, auch neue Versionen des Antisemitismus, der sich derselben Methoden bedient, um Angehörige anderer Kulturen zum Sündenbock oder Feind zu machen. Wenn bei uns die Muslime von verunsicherten Menschen nun zu den Bösen stilisiert werden, dann nähern sich die angeblich für die abendländische Zivilisation eintretenden Islamhasser den Islamisten an, deren Weltbild nur andersherum gerichtet ist.</p>
<p>Da schwafelt der Eine von genetisch unterschiedlich intelligenten Schichten und Angehörigen von Kulturen und will mal wieder lebensunwerte Menschen reduzieren und Oberschichtseliten züchten. Das unterscheidet sich allerdings von der Nazi-Rassenlehre, die ja auf das ganze arische Volk setzte, nicht nur auf die Oberschicht oder die vermeintliche Intelligenzaristokratie des Volkes (das haben die vielen Zustimmer wohl noch nicht bemerkt, die sich vermutlich alle der intelligenten Oberschicht zurechnen). Und wenn nun die Sprache zur Rettung der Integration zu werden scheint, dann darf man sich schon auch mal fragen, warum es überhaupt mehrsprachige Länder wie unser Nachbarland Schweiz über Jahrhunderte hinweg geben kann.</p>
<p>Die Gegner Sarrazins machen es diesem und seinen Unterstützern leichter, weil sie sich nur auf den Antiislamismus richten, aber nicht den verkappten genetischen Aristokratismus thematisieren. Interessant wäre ja mal zu wissen, wen Sarrazin der Unterschicht und der intelligenten Oberschicht zurechnet, also wo neben Muslimen und deutschen, nord-, südeuropäischen Oberschichtlern die Selektionsgrenzen verlaufen würden. Wie bei Muslimen überhaupt Gene eine Rolle spielen, müsste uns die sich selbst sicher der intelligenten Oberschicht zurechnende Geistesgröße erst einmal plausibel machen. Gibt es auch eine christliche genetische Identität? Werden ehemalige Muslime aus Indonesien, Tschetschenien, Pakistan, dem Kosovo, den arabischen Ländern, Marokko oder Nigeria plötzlich intelligenter, wenn sie Atheisten werden?</p>
<p>Nachdem Sarrazin als stillgestellter, aber gut bezahlter Bundesbanker es geschafft hat, in seiner vielen freien Zeit einen Aufreger zu fabrizieren und immerhin herauszuschlagen, noch mal eine bessere Pension zu erhalten, für die nun alle einstehen müssen, können auch andere den neu geschaffenen Raum einnehmen, schließlich herrscht Einverständnis, dass er ja irgendwie teilweise Recht hat, auch wenn das meist im Nebulösen verbleibt. Mit Erika Steinbach, der Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), die sich schon immer am rechten Rand bewegte, wird nun deutlicher, um was es geht.</p>
<p>Mit der Mitte ist Schluss, die Union muss weiter nach rechts rücken oder die bereits vorhandene neue rechte Bewegung gründet auch eine neue Partei, im Abstand zu den Altvorderen der NPD und Co. Steinbach wehrt natürlich ab, dass sie oder der Bund der Vertriebenen revisionistisch sei, aber sie ist es selbstverständlich, wenn sie damit herumspielt, dass die Polen doch im März 1939 vor dem Einmarsch ihre Truppen mobilisiert hätten oder dass die Verbrechen der Nazis – da müsste sie sich wohl auch mal an die eigene familiäre Nase fassen – sich nicht von denen unterscheiden dürfen, die in Reaktion darauf unternommen wurden: &#8222;Menschenrecht mit zweierlei Maß zu messen ist paradox an sich.&#8220; Das ist irgendwie wahr, dient aber einem offensichtlichem Zweck, dem der Relativierung und Gleichmachung, wenn man nicht gleichzeitig betont, dass die Deutschen in Polen und anderswo ja auch die Möglichkeit gehabt hätten, sich vom Nazi-Deutschland zu distanzieren.</p>
<p>Steinbach selbst, die sich schon mal aus dem Vorstand der CDU  zurückgezogen hat, sieht gute Chancen für eine Partei rechts von der CDU, für eine &#8222;wirklich konservative&#8220; Partei. Die Angst ist groß, nicht umsonst demonstrierte der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Hort Seehofer unbedingte Einheit mit Steinbach. Wenn die Deutschen heute in der stabilsten Demokratie lebten, dann sollen wird dies &#8222;auch der Unterstützung der Vertriebenen&#8220; verdanken. Der ehemalige brandenburgische Innenminister Jörg Schönbohm bedauert, dass die Konservativen in der CDU keine Rolle mehr spielen würden.</p>
<p>Die USA haben als God&#8217;s own Country kein Problem mit dem Patriotismus, sondern man geht selbstverständlich davon aus, dass der amerikanische Traum auch der der Menschheit sein müsse. In den USA ist man eben nur ein Stück weiter vorangeschritten, weswegen die Supermacht auch vorneweg die anderen Staaten ins Glück führen müsse. Daher hat der Times-Korrespondent auch viel Verständnis für die &#8222;Wiederentdeckung&#8220; der Identität der Deutschen: &#8222;The country has now awakened, ready to celebrate its economic ingenuity, its cultural treasures and the unsullied stretches of its history.&#8220;</p>
<p>Die Wiederauferstehung des &#8222;Deutschen&#8220; werde auch skeptisch betrachtet, so der Korrespondent, der damit seinen Objektivitätsanforderungen genügt und sich auch sonst nicht recht zu einer wirklichen Einschätzung durchringen kann. Noch also scheint man nachsichtig mit dem Wiedererwachen des deutschen Nationalismus umzugehen, zumal der sich in Übereinstimmung mit anderen westlichen Staaten derzeit über den offenbar konsensfähigen Antiislamismus ausprägen – oder eher: verbergen &#8211; kann, auch wenn, wie mit Steinbach und der Liebe der Rechtsextremen zu Sarrazin deutlich wird, es durchaus deutlich erkennbare deutsche Unterschiede gibt.</p>
<p>War um der deutsche Stolz allerdings aus der Verleugnung der Geschichte entstehen muss, aber nicht daraus entstehen kann, aus den Fehlern gelernt zu haben, dürfte für die Rechten in Deutschland ebenso ein dunkler Fleck bleiben wie für viele Amerikaner, die offenbar auch nicht bereit sind, aus der Geschichte zu lernen. Das scheint nicht nur persönlich, sondern auch national oder gesellschaftlich schwierig zu sein.</p>
<p><span id="more-108"></span>Aus Telepolis von Florian Rötzer am 13.09.2010</p>
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		<title>Russland nimmt mutmaßliche Piraten fest</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 12:16:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mrmoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Global Security]]></category>
		<category><![CDATA[Intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[Mysteriös]]></category>
		<category><![CDATA[Piraterie]]></category>
		<category><![CDATA[Arctic Sea]]></category>
		<category><![CDATA[Geheimdienst]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Waffenschmugel]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Befreiung des wochenlang verschollenen Frachters &#8222;Arctic Sea&#8220; haben russische Sicherheitskräfte acht Piraten festgenommen. Die mutmaßlichen Schiffsentführer stammten aus Russland, Estland und Lettland, sagte der russische Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow nach Angaben der Agentur Itar-Tass. Die russische Schwarzmeerflotte hatte das Schiff mit den 15 russischen Seeleuten an Bord am Montag in der Nähe des westafrikanischen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=globalsecurity.wordpress.com&amp;blog=8584671&amp;post=104&amp;subd=globalsecurity&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Befreiung des wochenlang verschollenen Frachters &#8222;Arctic Sea&#8220; haben russische Sicherheitskräfte acht Piraten festgenommen. Die mutmaßlichen Schiffsentführer stammten aus Russland, Estland und Lettland, sagte der russische Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow nach Angaben der Agentur Itar-Tass. Die russische Schwarzmeerflotte hatte das Schiff mit den 15 russischen Seeleuten an Bord am Montag in der Nähe des westafrikanischen Inselstaats Kap Verde befreit.</p>
<p>Angehörige der geretteten Seeleute und die russische Seefahrergewerkschaft beklagten, dass der russische Geheimdienst weiter den persönlichen Kontakt verhindere. &#8222;Ich weiß bisher nur aus den Nachrichten von der Befreiung&#8220;, sagte Jelena Sarezkaja, die Ehefrau des &#8222;Arctic Sea&#8220;-Kapitäns Sergej Sarezki. Über den Verbleib der Männer war zunächst nichts bekannt. Die Gewerkschaft forderte, die Seeleute umgehend nach Hause zu fliegen. Die finnische Polizei konnte die Festnahme der Piraten am Dienstag nicht bestätigen.</p>
<p><strong>Mit List an Bord gelangt </strong></p>
<p>Die internationale Zusammenarbeit in dem mysteriösen Fall sei zwar bis zum Auffinden des angeblich mit Holz beladenen Schiffs &#8222;sehr gut&#8220; gewesen, sagte Polizeisprecher Rabbe von Hertzen in Helsinki. Doch funktioniere die Kooperation nicht &#8222;Minute für Minute&#8220;. An der Befragung der Seeleute sei die finnische Polizei ebenfalls nicht beteiligt gewesen.</p>
<p>Die verdächtigten Piraten hatten die &#8222;Arctic Sea&#8220; laut Serdjukow bereits am 24. Juli vor der schwedischen Küste in der Ostsee in ihre Gewalt gebracht. Nach seiner Darstellung hatten sich zwei Russen, zwei Letten und vier Esten der &#8222;Arctic Sea&#8220; in einem Schlauchboot genähert und unter dem Vorwand, in Seenot zu sein, die Besatzung um Hilfe gebeten. Das berichtete Serdjukow dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew unter Berufung auf Ermittler.</p>
<p><img class="alignnone" title="s" src="http://www.n24.de/media/_fotos/3panorama/august_14/090818_2/arctic_dpa.jpg" alt="" width="476" height="358" /></p>
<p><strong>Fehlinformationen gestreut </strong></p>
<p>Was das Ziel des Überfalls war, blieb aber auch am Dienstag unklar. Medien hatten von Lösegeldforderungen berichtet und davon, dass die Piraten sich als Drogenfahnder ausgegeben hätten, um auf das Schiff zu gelangen. Bislang war die Rede davon, dass die Seeräuber die &#8222;Arctic Sea&#8220; nach zwölf Stunden ohne Beute wieder verlassen hätten. In dem mysteriösen Fall sind weiter Fragen offen.</p>
<p>Russlands NATO-Botschafter Dmitri Rogosin hatte eingeräumt, dass absichtlich falsche Informationen verbreitet worden seien, um die Ermittlungen und die Rettung der Crew nicht zu gefährden. Die finnische Reederei Solchart Management dementierte erneut Lösegeldforderungen der Piraten. Der Direktor des Unternehmens, Viktor Matwejew, sagte dem Internetportal Life.ru, dass kein Geld gefordert oder bezahlt worden sei. Der Frachter sei jetzt beschädigt und müsse aufwendig aus afrikanischen Gewässern geborgen werden.</p>
<p>Das Schiff war demnach bereits seit Ende Juli in der Gewalt der Entführer. Nach dem Überfall seien alle Navigationsgeräte und die Bordtechnik abgestellt worden, sagte Serdjukow. Er erklärte damit den fehlenden Funkkontakt und das wochenlange Rätselraten um den Verbleib des Schiffs. Die russische Staatsanwaltschaft teilte mit, dass den Piraten im Fall einer Verurteilung eine Gefängnisstrafe von 20 Jahren drohe.</p>
<p><span id="more-104"></span>Quelle: dpa, N24</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Irrfahrt beendet &#8211; Fragen bleiben offen</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 20:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mrmoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mysteriös]]></category>
		<category><![CDATA[Piraterie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die dreiwöchige Irrfahrt des Frachters &#8222;Arctic Sea&#8220; mit 15 russischen Seeleuten an Bord hat ein glückliches Ende gefunden. Russlands Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow überbrachte Kremlchef Dmitri Medwedew die gute Botschaft, die Männer seien vor dem afrikanischen Inselstaat Kap Verde befreit worden und gesund. Doch das Rätsel um eine angebliche Kaperung des 98 Meter langen Schiffs, das [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=globalsecurity.wordpress.com&amp;blog=8584671&amp;post=102&amp;subd=globalsecurity&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die dreiwöchige Irrfahrt des Frachters &#8222;Arctic Sea&#8220; mit 15 russischen Seeleuten an Bord hat ein glückliches Ende gefunden. Russlands Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow überbrachte Kremlchef Dmitri Medwedew die gute Botschaft, die Männer seien vor dem afrikanischen Inselstaat Kap Verde befreit worden und gesund. Doch das Rätsel um eine angebliche Kaperung des 98 Meter langen Schiffs, das zuletzt von Russland und der NATO gemeinsam gesucht wurde, ist noch nicht gelüftet. Viele Fragen sind offen: Ob der angeblich mit Holz im Millionenwert beladene Frachter möglicherweise auch Waffen an Bord hatte? Ob Lösegeld bezahlt wurde? Warum seit Ende Juli jeder Funkkontakt zur &#8222;Arctic Sea&#8220; fehlte?</p>
<p>Für den russischen Präsidenten Medwedew kam die Rettungsnachricht nach einem Montag voller Katastrophenmeldungen wie gerufen. Am Morgen waren bei einem Selbstmordattentat im Nordkaukasus viele Menschen in den Tod gerissen worden, mehr als 130 wurden verletzt. In Sibirien gab es eine Havarie im größten Wasserkraftwerk mit mindestens 10 Toten &#8211; und 60 Vermissten.</p>
<p><strong>Medwedew will Mysterium aufklären </strong></p>
<p>Dass der Hochsee-Thriller um die &#8222;Arctic Sea&#8220; ein gutes Ende nehmen könnte &#8211; daran hatten zuletzt viele gezweifelt. Medwedew versprach volle Aufklärung des Mysteriums um den angeblich mit Holz beladenen Frachter und wies Serdjukow an, die Presse ausführlich zu informieren. Die auf das Küstenwachschiff &#8222;Ladny&#8220; der russischen Schwarzmeerflotte gebrachten Seeleute sollten rasch verhört werden. Nach Informationen der schwedischen Polizei soll der Kapitän des Schiffs Fotos von verletzten Besatzungsmitgliedern per elektronischer Post versandt haben. Dagegen hieß es in Moskau, die Seeleute seien gesund.</p>
<p>Russlands NATO-Botschafter Dmitri Rogosin feierte die &#8222;glanzvolle Rettungsaktion&#8220; vor allem als einen politischen Sieg für Russland. &#8222;Russland hat seine Fähigkeit bewiesen, nicht nur die Interessen seines Landes im Allgemeinen, sondern auch die der russischen Staatsbürger an jedem beliebigen Punkt der Erde zu schützen&#8220;, teilte Rogosin mit. &#8222;Die Situation war ernst.&#8220; Allerdings sei durch die Zusammenarbeit von Militärs und Diplomaten die &#8222;Operation glanzvoll&#8220; verlaufen. Auch die Kooperation mit der NATO zeige, dass Russland mit anderen wichtigen Weltmächten gut zusammenarbeiten könne.</p>
<p><strong>Algerien wartet noch immer auf Holz</strong></p>
<p>Über die Details hielt sich Rogosin aber weiter bedeckt. Die &#8222;Arctic Sea&#8220; war laut Medien am 24. Juli von acht bewaffneten Männern überfallen worden, die sich als Drogenfahnder ausgegeben hatten. Die mutmaßlichen Piraten sollen die russischen Seeleute zeitweise in ihrer Gewalt gehabt, nach zwölf Stunden aber das Schiff ohne Beute wieder verlassen haben. Seither schossen Spekulationen ins Kraut, es könne um Waffen- und Drogenschmuggel gehen oder eine Beteiligung der Mafia geben. Sogar ein Untergang des Schiffs wurde nicht ausgeschlossen. Zuletzt beschäftigte sich auch die EU-Kommission mit dem rätselhaften Fall, der die halbe Welt in Atem hielt.</p>
<p>Für die Reederei und die Angehörigen waren die Hintergründe der wochenlangen Irrfahrt zunächst allerdings zweitrangig. Sie zeigten sich erleichtert nach Wochen der Ungewissheit. &#8222;Wir sind froh, dass die vollständige Besatzung in Sicherheit ist, dass alle am Leben sind, alle 15 Crew-Mitglieder&#8220;, sagte der Direktor der finnischen Reederei Solchart Management Ltd., Viktor Matewjew. Noch am Wochenende hatte die finnische Polizei gemeldet, einer angeblichen Lösegeldforderung nachzugehen. Das auf der &#8222;Arctic Sea&#8220; transportierte Holz soll nach russischen Angaben nun doch noch am Zielhafen in Algerien ankommen. Dort wird die Fracht seit dem 4. August erwartet.</p>
<p><span id="more-102"></span>Quelle: dpa, N24</p>
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		<title>Lösegeld-Forderung für &#8222;Arctic Sea&#8220;</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 08:26:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mrmoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Global Security]]></category>
		<category><![CDATA[Intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[Mysteriös]]></category>
		<category><![CDATA[Piraterie]]></category>

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		<description><![CDATA[Lösegeld-Forderung für &#8222;Arctic Sea&#8220; Die finnische Reederei des Frachters &#8222;Arctic Sea&#8220; hat nach Angaben der Ermittlungsbehörden in Finnland eine Lösegeldforderung für das vor zwei Wochen zuletzt in der Nordsee gesichtete Schiff erhalten. Es handele sich um eine &#8222;beträchtliche, aber nicht gewaltige Summe&#8220;, sagte ein Polizeisprecher in Helsinki. Es ist aber noch unklar, von wem die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=globalsecurity.wordpress.com&amp;blog=8584671&amp;post=97&amp;subd=globalsecurity&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lösegeld-Forderung für &#8222;Arctic Sea&#8220;  Die finnische Reederei des Frachters &#8222;Arctic Sea&#8220; hat nach Angaben der Ermittlungsbehörden in Finnland eine Lösegeldforderung für das vor zwei Wochen zuletzt in der Nordsee gesichtete Schiff erhalten. Es handele sich um eine &#8222;beträchtliche, aber nicht gewaltige Summe&#8220;, sagte ein Polizeisprecher in Helsinki. Es ist aber noch unklar, von wem die Forderung stammt, wann sie einging und wie viel Geld gefordert wurde.</p>
<p>Frachter &#8222;Arctic Sea&#8220; Der Chef der Reederei Solchart, Viktor Matwejew, lehnte eine Stellungnahme ab. Er konzentriere sich derzeit darauf, das verschollene Schiff zu finden. &#8222;Ich schlafe nicht, ich esse nicht. Ich arbeite derzeit 24 Stunden am Tag&#8220;, sagte der Reederei-Chef der Nachrichtenagentur Reuters. &#8222;Wir hoffen, dass die Besatzung am Leben ist.&#8220;</p>
<p><strong>Verwirrung um angebliche Sichtung</strong></p>
<p>Gestern hatten die Behörden der Kapverdischen Inseln gemeldet, das gesuchte Schiff sei vor der Küste Westafrikas gesichtet worden. Der russische Botschafter in Kap Verde sagte, er sei vom Generalstabschef der Inselrepublik darüber unterrichtet worden, dass ein der &#8222;Arctic Sea&#8220; ähnelndes Schiff entdeckt worden sei. &#8222;Diese Information haben sich jedoch nicht bestätigt&#8220;, sagte der Botschafter.</p>
<p>Zuvor hatte die russische Nachrichtenagentur Itar-Tass den russischen Botschafter bei der NATO in Brüssel mit der Aussage zitiert, die Position des Schiffes sei bekannt: &#8222;Sie wird aber aus taktischen Gründen nicht bekanntgegeben.&#8220; Die Nachrichtenagentur AFP berichtete unter Berufung auf eine Quelle aus dem Militär der Kapverden, Russland und die NATO verfolgten den Kurs des Schiffs mit Hilfe von Satelliten. Die &#8222;Arctic Sea&#8220; befände sich inzwischen südlich der Kapverden.</p>
<p><strong>Laut Reederei wertvolle Holzladung an Bord</strong></p>
<p>Kap Verde Karte Der Frachter mit 15 russischen Seeleuten an Bord ist seit gut zwei Wochen verschwunden. Den letzten offiziellen Funkkontakt zur &#8222;Arctic Sea&#8220; hatte die britische Küstenwache am 28. Juli in der Straße von Dover. Das Schiff sollte Holz im Wert von mehr als einer Million Euro von Finnland nach Algerien bringen.</p>
<p><span id="more-97"></span>Quelle: Tagesschau.de</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/globalsecurity.wordpress.com/97/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/globalsecurity.wordpress.com/97/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/globalsecurity.wordpress.com/97/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/globalsecurity.wordpress.com/97/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/globalsecurity.wordpress.com/97/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/globalsecurity.wordpress.com/97/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/globalsecurity.wordpress.com/97/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/globalsecurity.wordpress.com/97/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/globalsecurity.wordpress.com/97/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/globalsecurity.wordpress.com/97/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/globalsecurity.wordpress.com/97/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/globalsecurity.wordpress.com/97/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/globalsecurity.wordpress.com/97/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/globalsecurity.wordpress.com/97/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=globalsecurity.wordpress.com&amp;blog=8584671&amp;post=97&amp;subd=globalsecurity&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Taliban bekennen sich zu Attentat</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 13:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mrmoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Terror]]></category>

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		<description><![CDATA[Fünf Tage vor der Präsidentenwahl in Afghanistan haben Aufständische das Hauptquartier der NATO-Schutztruppe in Kabul ins Visier genommen. Vor dem Tor des Geländes zündete ein Selbstmordattentäter eine gewaltige Autobombe und riss mindestens sieben afghanische Zivilpersonen mit sich in den Tod. Mehr als 90 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Ein Taliban-Sprecher [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=globalsecurity.wordpress.com&amp;blog=8584671&amp;post=94&amp;subd=globalsecurity&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Tage vor der Präsidentenwahl in Afghanistan haben Aufständische das Hauptquartier der NATO-Schutztruppe in Kabul ins Visier genommen. Vor dem Tor des Geländes zündete ein Selbstmordattentäter eine gewaltige Autobombe und riss mindestens sieben afghanische Zivilpersonen mit sich in den Tod. Mehr als 90 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Ein Taliban-Sprecher bekannte sich zu dem Anschlag und erklärte, die Bombe habe 500 Kilogramm Sprengstoff enthalten.</p>
<p>Nach der Explosion irrten blutüberströmte Menschen in der Nähe des Tatorts umher. Über der Stadt stieg eine dichte Rauchwolke auf. Unter den Verletzten waren den Behörden zufolge auch eine Parlamentsabgeordnete, afghanische und ausländische Soldaten sowie mehrere Kinder. Letztere versammeln sich regelmäßig vor dem Hauptquartier, um Kaugummi und andere Waren an vorbeikommende Ausländer zu verkaufen.<br />
Schutzbarrieren grenzen Schäden ein</p>
<p>&#8222;Ich habe gerade in meinem Büro Tee getrunken, als sich plötzlich diese enorme Explosion ereignete&#8220;, sagte der junge Afghane Abdul Fahim, der Verletzungen an den Beinen erlitt. &#8222;Ich habe mich auf den Boden geworfen, und dann habe ich überall die Opfer gesehen.&#8220;</p>
<p>Schutzbarrieren begrenzten offenbar die Schäden an dem NATO-Gebäude, in dem auch der Oberkommandierende, US-General Stanley McChrystal, seinen Sitz hat. Es befindet sich in derselben Straße wie die US-Botschaft und der Präsidentenpalast.<br />
Störung der Wahl offensichtliches Ziel</p>
<p>Der Leiter der polizeilichen Ermittlungsbehörde bemaß die verwendete Sprengstoffmenge auf etwa 270 Kilogramm, also wesentlich weniger als von den Taliban angegeben. Gleichwohl galt die Menge als groß genug, um eine Verwicklung des Terrornetzwerks Al Kaida zur Unterstützung der örtlichen Taliban zu vermuten.</p>
<p>Die islamisch-fundamentalistische Taliban-Miliz hat wiederholt damit gedroht, die Wahl massiv zu stören. Die Aufständischen haben die Bevölkerung aufgerufen, die Abstimmung zu boykottieren. Mit einem Anschlag auf das NATO-Quartier wollten die Taliban Beobachtern zufolge offensichtlich demonstrieren, dass sie jederzeit zu Übergriffen auf die Besatzungstruppen fähig sind. Immerhin musste der Attentäter drei Kontrollstellen der Polizei durchfahren, um zu seinem Ziel zu gelangen.</p>
<p>Es war der erste große Anschlag in Kabul seit Februar. Damals griffen acht Taliban-Kämpfer in einer koordinierten Kommandoaktion drei Regierungsgebäude an. 20 Menschen sowie die Attentäter kamen dabei ums Leben.</p>
<p><span id="more-94"></span>Quelle: AP, N24</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/globalsecurity.wordpress.com/94/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/globalsecurity.wordpress.com/94/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/globalsecurity.wordpress.com/94/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/globalsecurity.wordpress.com/94/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/globalsecurity.wordpress.com/94/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/globalsecurity.wordpress.com/94/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/globalsecurity.wordpress.com/94/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/globalsecurity.wordpress.com/94/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/globalsecurity.wordpress.com/94/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/globalsecurity.wordpress.com/94/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/globalsecurity.wordpress.com/94/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/globalsecurity.wordpress.com/94/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/globalsecurity.wordpress.com/94/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/globalsecurity.wordpress.com/94/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=globalsecurity.wordpress.com&amp;blog=8584671&amp;post=94&amp;subd=globalsecurity&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Frachter 8912792 antwortet nicht</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 13:12:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mrmoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Global Security]]></category>
		<category><![CDATA[Intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[Mysteriös]]></category>

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		<description><![CDATA[Was geschah mit der &#8222;Arctic Sea&#8220;? Russlands Flotte durchkämmt den Atlantik auf der Suche nach dem verschollenen Schiff und 15 russischen Seeleuten. Die Reederei spricht von Entführung. Experten vermuten, dass der Holzfrachter brisantes Gut an Bord hatte. Moskau/London &#8211; &#8222;Russkije svoich ne brasajut&#8220;, Russen lassen ihresgleichen nicht im Stich. So lautet in Russland ein geflügeltes [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=globalsecurity.wordpress.com&amp;blog=8584671&amp;post=90&amp;subd=globalsecurity&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was geschah mit der &#8222;Arctic Sea&#8220;? Russlands Flotte durchkämmt den Atlantik auf der Suche nach dem verschollenen Schiff und 15 russischen Seeleuten. Die Reederei spricht von Entführung. Experten vermuten, dass der Holzfrachter brisantes Gut an Bord hatte.</p>
<p>Moskau/London &#8211; &#8222;Russkije svoich ne brasajut&#8220;, Russen lassen ihresgleichen nicht im Stich. So lautet in Russland ein geflügeltes Wort &#8211; und Dmitrij Medwedew lässt im Fall des verschollenen Frachters &#8222;Arctic Sea&#8220; den Worten der Besorgnis nun Taten folgen.</p>
<p>Nachdem sich die Angehörigen der Besatzungsmitglieder mit einem dramatischen Appell an Russlands Machthaber gewendet hatten, hat sich der Präsident Dmitrij Medwedew nun selbst eingeschaltet, um endlich Aufschluss über das Schicksal des Schiffes und der 15 Seemänner an Bord zu erlangen.</p>
<p><img class="alignnone" title="Arc" src="http://images.zeit.de/bilder/2009/34/politik/ausland/arctic/arctic-artikel-410.jpg" alt="" width="410" height="220" /></p>
<p>Verschollene &#8222;Arctic Sea&#8220;: &#8222;Russen lassen ihresgleichen nicht im Stich&#8220;</p>
<p>Der Herr des Kreml hat die Order an seinen Verteidigungsminister Anatolij Serdjukow gegeben, alles Notwendige zu unternehmen, um die &#8222;Arctic Sea&#8220; aufzuspüren &#8211; &#8222;und wenn nötig, die Besatzung zu befreien&#8220;.</p>
<p>Nach Informationen der Nachrichtenagentur RIA Novosti hat Russland vier Schiffe seiner Schwarzmeerflotte entsandt, um die Atlantik-Küste vor Spanien und Portugal abzusuchen. Dort soll der Holz-Frachter verschollen sein. Die Fregatte &#8222;Ladnij&#8220; und die Landungsschiffe &#8222;Jamal &#8222;, &#8222;Asof&#8220; und &#8222;Nowotscherkassk&#8220; werden bei der Suche sogar von zwei Atom-U-Booten der russischen Streitkräfte unterstützt.</p>
<p>Trotz dieser Demonstration des Willens gleicht die Mission, den 98 Meter langen Doppelwandfrachter mit der Kennung IMO 8912792 vor den Küsten oder gar im offenen Atlantik zu finden, der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Russland will deshalb auch Satelliten zur Ortung einsetzen.</p>
<p>Bei der Reederei Solchart glaubt man inzwischen, dass Piraten das Schiff in ihre Gewalt gebracht haben. &#8222;Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass das Schiff entführt wurde&#8220;, sagte der Direktor des finnischen Unternehmens, Wiktor Matwejew, am Donnerstag. Die &#8222;Arctic Sea&#8220; war auf dem Weg von Finnland in den algerischen Hafen Bejaia. Dort wurde der 4000-Tonnen-Frachter am 4. August erwartet. Doch er kam nie an.</p>
<p>Letzte E-Mail von Bord der &#8222;Arctic Sea&#8220; am 1. August</p>
<p>Nach bisherigen Angaben gab es den letzten Funkkontakt des unter maltesischer Flagge fahrenden Schiffs am 28. Juli bei der Einfahrt in den Ärmelkanal. Die letzte Bewegung wurde am 30. Juli vor der französischen Küste aufgezeichnet, auch vor Portugal wurde es noch ausgemacht. Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE sendete das Schiff aber noch am 1. August Nachrichten an die Solchart-Dependance in Archangelsk.</p>
<p>Wie der stellvertretende Direktor von Solchart in der nordrussischen Stadt, Iwan Bojko, SPIEGEL ONLINE sagte, erreichte ihn Anfang August gegen 9 Uhr morgens Ortszeit eine E-Mail mit technischen Daten, darunter auch die Koordinaten. &#8222;Alles schien normal&#8220;, sagte Bojko. Zur damaligen Position des Schiffes machte er jedoch keine näheren Angaben. &#8222;Das war der letzte Kontakt.&#8220; Seither hat das Team in Archangelsk nach eigenen Angaben keine Antwort mehr auf Anfragen an die &#8222;Arctic Sea&#8220; bekommen.</p>
<p>Nach Angaben der maltesischen Schifffahrtsbehörde war der Frachter am 24. Juli vor der schwedischen Küste von acht bis zwölf, mit Gewehren und Pistolen bewaffneten Männern geentert worden, die sich als Drogenfahnder ausgaben. Dabei seien die Besatzungsmitglieder misshandelt und zum Teil schwer verletzt worden. Die schwedische Regierung habe mitgeteilt, ihre Sicherheitskräfte seien nicht auf der &#8222;Arctic Sea&#8220; eingesetzt gewesen.</p>
<p>Sollten Piraten die &#8222;Arctic Sea&#8220; tatsächlich entführt haben, wäre es der erste Fall dieser Art in EU-Gewässern.</p>
<p>Doch der Zwischenfall und die Art und Weise, wie er bekannt wurde, werfen Fragen auf: Nach dem Überfall unweit der Ostseeinsel Gotland hieß es auch, die Angreifer hätten das Schiff wieder ohne Beute verlassen. Doch das attackierte Schiff und die misshandelten Seeleute steuerten nicht etwa den nächsten Hafen an, sondern blieben auf hoher See.</p>
<p>Geriet das Schiff in Seenot? Sank es etwa?</p>
<p>Nachdem die mutmaßlichen Piraten das Schiff verlassen hatten, meldete sich die Besatzung erst am 28. Juli mit einem ausführlichen Bericht bei ihrem Auftraggeber. Fünf Tage später verliert sich jede Spur von ihr.</p>
<p>Nahezu auszuschließen ist, dass das Schiff aufgrund technischer Schwierigkeiten in Seenot geraten oder gar gesunken sein könnte. Nach Angaben der russischen Zeitung &#8222;Komsomolskaja Prawda&#8220; war das Boot 15 Tage vor seinem Aufbruch zu seiner letzten Reise in Kaliningrad generalüberholt worden. In Finnland habe die &#8222;Arctic Sea&#8220; dann Ladung aufgenommen</p>
<p>Russische Medien spekulieren über das Schicksal von Schiff und Mannschaft: So heißt es, die &#8222;Arctic Sea&#8220; könnte in die Hände von Terroristen gefallen sein, die einen Anschlag auf oder von hoher See aus planen. Schiff und Ladung könnten aber auch mit dem Ziel eines schnellen Gewinns verkauft worden und die Besatzung in Rettungsbooten ausgesetzt worden sein.</p>
<p>Am Donnerstagmorgen meldete zwar der russische Branchendienst &#8222;Morskoj Bulletin &#8211; Sowfracht&#8220;, im spanischen San Sebastian sei ein namenloses Schiff eingelaufen, das dem vermissten Holzfrachter frappierend ähnlich sehe &#8211; doch die spanischen Behörden dementierten prompt.</p>
<p>&#8222;Sowfracht&#8220;-Chefredakteur Michail Wojtenko ist davon überzeugt, dass die &#8222;Arctic Sea&#8220; neben dem finnischen Holz noch eine zweite, brisante Fracht an Bord gehabt haben könnte, die das Interesse von Banditen oder gar der Mafia geweckt haben könnte. &#8222;Das Schiff könnte heimlich mit etwas beladen worden sein, von dem wir nichts wissen&#8220;, mutmaßt der Seefahrtsexperte.</p>
<p>Dass es sich dabei um Drogen oder gar um normale Schmuggelware handelt, schließt Wojtenko jedoch aus. &#8222;Ich denke, es ist etwas, das teurer und gefährlicher ist.&#8220; Zuvor hatte es schon Gerüchte gegeben, dass das Schiff Waffen aus Russland für Afrika geladen haben könnte.</p>
<p>Solchart in Archangelsk weist solche Vermutungen jedoch entschieden zurück. Das Schiff sei von den jeweiligen Zollbehörden sowohl vor dem Auslaufen aus Kaliningrad als auch beim Beladen in Finnland kontrolliert worden, zitiert das russische Internetportal Newsru.com den Chef der Solchart-Filiale, Nikolai Karpenkow.</p>
<p>Die Gerüchte über eine geheime Fracht an Bord der &#8222;Arctic Sea&#8220; seien völliger Unsinn.</p>
<p><span id="more-90"></span></p>
<p>Aus der Online Ausgabe von Spiegel.de</p>
<p>Von Benjamin Bidder</p>
<p>Mit Material von dpa und Reuters</p>
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		<title>Russland: &#8222;Arctic Sea&#8220; bleibt verschollen</title>
		<link>http://globalsecurity.wordpress.com/2009/08/15/russland-arctic-sea-bleibt-verschollen/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 13:09:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mrmoor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mysteriös]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verbleib des vor zweieinhalb Wochen verschwundenen finnischen Frachters &#8222;Arctic Sea&#8220; mit 15 russischen Seeleuten an Bord gibt weiter Rätsel auf. Nachdem die Regierung Kap Verdes zunächst mitgeteilt hatte, dass das Schiff rund 400 Seemeilen (720 Kilometer) nördlich des Inselstaates vor der westafrikanischen Küste gesichtet worden sei, wurde dies wenig später von russischer Seite dementiert. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=globalsecurity.wordpress.com&amp;blog=8584671&amp;post=88&amp;subd=globalsecurity&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verbleib des vor zweieinhalb Wochen verschwundenen finnischen Frachters &#8222;Arctic Sea&#8220; mit 15 russischen Seeleuten an Bord gibt weiter Rätsel auf. Nachdem die Regierung Kap Verdes zunächst mitgeteilt hatte, dass das Schiff rund 400 Seemeilen (720 Kilometer) nördlich des Inselstaates vor der westafrikanischen Küste gesichtet worden sei, wurde dies wenig später von russischer Seite dementiert. Der kapverdische Generalstabschef habe ihn davon unterrichtet, dass ein der &#8222;Arctic Sea&#8220; ähnelndes Schiff gesichtet worden sei, sagte der russische Botschafter in Kap Verde, Alexander Karpuschin, laut Nachrichtenagentur Interfax dem russischen Fernsehen. &#8222;Diese Information hat sich jedoch nicht bestätigt.&#8220;<br />
<img class="alignnone" title="Arctic" src="http://www.n24.de/media/_fotos/3panorama/august_14/090815_2/arcticseadpagr.jpg" alt="" width="476" height="358" /><br />
Zuvor hatte bereits ein ranghoher Militärsprecher in Brüssel der russischen Agentur Itar-Tass gesagt, dass man wisse, wo sich die &#8222;Artic Sea&#8220; befinde: &#8222;Das Schiff ist nicht gesunken. Seine Position ist bekannt, wird aber aus taktischen Gründen nicht bekanntgegeben.&#8220; Den Grund für die Geheimhaltung nannte der Sprecher nicht. Der russische NATO-Botschafter Dmitri Rogosin betonte, man könne keine Details mitteilen. &#8222;Die Situation ist dramatisch genug, da darf man nichts vorzeitig mitteilen&#8220;, sagte der Diplomat ohne weitere Einzelheiten dem Moskauer Radiosender Echo Moskwy. Russland und die NATO stünden im Fall der &#8222;Arctic Sea&#8220; in &#8222;engem Kontakt&#8220;.<br />
War das Schiff in portugiesischen Gewässern?</p>
<p>Das Schiff, das Holz im Wert von über einer Million Euro von Finnland nach Algerien bringen sollte, ist seit gut zwei Wochen verschwunden. Den letzten offiziellen Funkkontakt zur &#8222;Arctic Sea&#8220; hatte die britische Küstenwache am 28. Juli in der Straße von Dover.</p>
<p>Ein Sprecher der EU-Kommission sagte, es habe nach dem mysteriösen Überfall auf das Schiff in der Ostsee vom 24. Juli einen zweiten Angriff vor der Küste Portugals gegeben. Lissabon bestreitet dagegen, dass sich die &#8222;Arctic Sea&#8220; in den vergangenen Tagen in portugiesischen Gewässern bewegt hat.<br />
Waffen für Afrika geladen?</p>
<p>Ein EU-Sprecher sagte, es handele sich nach &#8222;Informationen aus den Mitgliedsstaaten&#8220; nicht um klassische Piraterie. Auf die Frage, was sich dann hinter dem Verschwinden des rund 100 Meter langen Schiffes verbergen könnte, sagte ein Sprecher der EU-Kommission: &#8222;Dazu haben wir keine Meinung und keinen Kommentar abzugeben.&#8220;</p>
<p>Der Vizechef der russischen Seefahrergewerkschaft, Sergej Portenko, sagte der Moskauer Boulevardzeitung &#8222;Moskowski Komsomolez&#8220;: &#8222;Ich gehe davon aus, dass die Behörden längst wissen, wo das Schiff ist.&#8220; Nach seiner Vermutung soll vertuscht werden, dass die &#8222;Arctic Sea&#8220; Waffen für Afrika geladen hatte.<br />
Spekulationen: Crew in Lebensgefahr</p>
<p>Der finnische Eigner sprach weiter von einem &#8222;Rätsel&#8220;. Es sei nicht gelungen, Kontakt zu dem Schiff aufzunehmen, sagte der Direktor der Reederei Solchart Management Ltd, Viktor Matwejew. Er wollte sich nicht an Spekulationen über eine mögliche Entführung des Schiffs beteiligen. Er zeigte sich erfreut, dass sich die russische Marine an der Suche nach dem Schiff beteiligt.</p>
<p>Russische Zeitungen spekulierten, dass die Crew in Lebensgefahr sein könnte. &#8222;Wenn bei dieser Sache wirklich &#8216;wichtige Leute&#8217; ihre Finger im Spiel haben, dürfte man die Besatzung als Zeugen wohl aus dem Weg räumen&#8220;, schrieb &#8222;Moskowski Komsomolez&#8220;. Der 50 Jahre alte Kapitän Sergej Serezki gilt russischen Medien zufolge als erfahrener Seemann. Das Schiff ist nach Angaben des Eigners in technisch einwandfreiem Zustand und hat Treibstoff und Nahrung für etwa 40 Tage an Bord.</p>
<p><span id="more-88"></span>Quelle: dpa, N24</p>
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